Die an die Beads kovalent gekoppelten Antigene (Fig. 1) reagieren mit den in der Probe enthaltenen Antikörpern (Fig. 2). Der Nachweis dieser Antikörper erfolgt durch Zugabe des Detektionsantikörpers. Dieser ist mit Phycoerythrin (PE) fluoreszenzmarkiert (Fig. 3). Je nach Testformat werden Waschschritte nach den einzelnen Inkubationsschritten durchgeführt.



Findet sich kein direkt mit PE-markierter Detektionsantikörper, kann mit dem Biotin-Streptavidinsystem gearbeitet werden.
Sobald die Nachweisreaktion abgeschlossen ist, wird die Probe im Luminexsystem vermessen. Ein Laser klassifiziert die Beadpopulationen, ein zweiter Laser quantifiziert über den gebundenen PE-Anteil die Menge des zu untersuchenden Analyten in Form von medianen Fluoreszenzintensitäten (MFI) (Fig. 4/5). Dabei wird der Median einer Beadpopulation aus den Signalen von mindestens 100 Beads gebildet.

Die Quantifizierung der einzelnen Analyte kann, je nach Testformat, über eine externe Standardkurve oder eine Kontrolle erfolgen.